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LAICHINGEN
Foto: Urheber
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Ist   es   nicht   eine   Idylle!   Mitten   auf   der   Schwäbischen Alb   liegt   Laichingen.   Der   kleine   Ort   hat   knapp   über   11.000   Einwohner,   das   sind   160   pro   km²   und   damit 18   weniger   als   Bad   Saulgau.   Außerdem   hat   Laichingen   nur   4   Stadtteile,   im   Gegensatz   zu   Bad   Saulgau   mit   14.   Aber   ist   der   Städtevergleich   damit   schon entschieden?
Foto   oben:   Die   Krone   des   Laichinger   Königs   ist   ziemlich   grün   und   groß   und passt   absolut   niemandem!   Deshalb   steht   sie   auch   ziemlich   verwaist   mitten auf    dem    Marktplatz    in    Laichingen.    Aber    immerhin:    Bad    Saulgau    hat überhaupt   keinen   grünen   Marktplatz!   Auch   gibt’s   da   weder   Gras   noch   Eier, noch einen König! Dieser Punkt geht offenkundig an Laichingen!
Foto   oben:   Laichingen   hat   eine   der   höchsten   Handball-Hallen   im   Bezirk.   Sie liegt   angeblich   knapp   800   Meter   über   dem   Meeresspiegel,   obwohl   dort   weit und   breit   kein   Meeresspiegel   zu   sehen   ist!   Vorsorglich   bezweifeln   wir   hier schon   mal   rechtzeitig,   ob   diese   Halle   wirklich   die   Originalmaße   aufweist. Vielleicht in der Höhe… Bad     Saulgau     hat     dagegen     einen     nagelneuen    Aussichtsturm     auf     der Schillerhöhe,   der   aber   im   Winter   geschlossen   ist.   Deshalb   wird   dort   auch nicht   Handball   gespielt.   Da   Laichingen   keine   Schillerhöhe   hat,   geht   dieser Punkt an Bad Saulgau!
Foto links und rechts: Beim   Städtevergleich   schlägt   das   Pendel   mittlerweile   immer   mehr   Richtung Bad   Saulgau.   Laichingen   hat   immer   noch   einen   Bürgermeister,   während   Bad Saulgau   schon   seit   ewig   eine   Frau   Bürgermeisterin   aufweisen   kann.   Und natürlich   hat   unsere   Doris   schon   einmal   Handball   gespielt!   Also   sie   war   mal im Training! Und sie war sehr talentiert! Deshalb schaut sie jetzt immer zu! Dieser Punkt geht eindeutig an Bad Saulgau!
Foto    oben:    Jetzt    kommen    wir    zum    letzten    Vergleich:    Handball!    Die Körperhaltung   des   Laichinger Abwehrspielers   (10)   ist   unerklärlich.   Entweder die   Hallentür   steht   offen   und   es   zieht   gewaltig   oder   Laichingen   liegt   am Hang     und     die     Menschen     dort     stehen     generell     schief.     Haltungsnote hervorragend,   aber   leider   steht   der   Spieler   mit   beiden   Beinen,   bzw.   Füßen im Kreis.
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Foto    oben:    Demutsbezeugung    während    des    Spieles!    TSV-Handballgott Admir   hilft   einem   gegnerischen   Spieler,   der   unterwürfig   vor   ihm   auf   die   Knie gegangen   ist,   wieder   in   den   Stand.   Zur   Info:   In   der   Kronriedhalle   gilt:   Kein Anbeten    während    des    Spieles!    Ja,    auch    dieser    letzte    Vergleich    scheint eindeutig an Bad Saulgau zu gehen.
Während   Bad   Saulgau   den   Städtevergleich   mit   Laichingen   relativ deutlich   für   sich   entscheiden   konnte,   scheint   der   rein   sportliche Vergleich   zwischen   den   beiden   Teams   in   der   Donau-Liga   relativ offen.   Der   Tabellendritte   erwartet   den   Tabellenvierten   und   es   ist wohl    Jahre    her,    dass    die    beiden    Teams    zuletzt    aufeinander getroffen   sind.   Während   beim   TSV   allerdings   noch   fast   alle   Spieler aus    dem    Jahr    2004    dabei    sind,    sind    bei    den    Akteuren    aus Laichingen   wohl   alle   viel   zu   jung,   um   damals   schon   aktiv   gespielt zu haben. Also   widmen   wir   uns   der   Gegenwart   und   hier   trennen   die   beiden Teams    lediglich    zwei    Punkte.    Egal    wer    gewinnt,    es    wird    der Tabellendritte   für   die   nächste   Woche   sein.   Ein   Unentschieden   hilft diesbezüglich   nur   den   Gastgebern.   Trotz   des   guten   Saisonstarts und   der   besseren Ausgangsplatzierung   geht   der TSV   Bad   Saulgau 3   natürlich   als   Außenseiter   in   diese   Begegnung.   Die   Gäste   aus Laichingen    sind    abgestiegen,    können    als    1.    Mannschaft    ihres Vereins    nur    den   Anspruch    haben,    wieder    in    eine    höhere    Liga aufzusteigen.    Allerdings    dürfte    dies    in    dieser    Saison    äußerst schwer     werden,     denn     mit     Newcomer     SG     Mettenberg     steht unerwarteter   Weise   ein   unüberwindlich   erscheinendes   Hindernis auf   Platz   eins.   Noch   ist   die   Saison   jung,   aber   es   zeichnet   sich derzeit   ab,   dass   auch   um   die   weiteren   vorderen   Positionen   mehr Interessenten    als    Plätze    vorhanden    zu    sein    scheinen.    Es    wird spannend!    Beim    TSV    freut    man    sich    jedenfalls    auf    den    guten Gegner,    den    man    seinen    zahlreichen    Zuschauern    präsentieren kann. Am   Samstag   belegt   die   1c   deshalb   die   beste   Spielzeit   um   20 Uhr;   das   Vorspiel   machen   die   jungen   Männer   1   in   der   Württem- berg-Liga   gegen   RW   Laupheim.   Neu-Co-Coach   Schoko   Schaack rechnet   mit   mehreren   hundert   möglichen   Zuschauern   und   einer Bombenstimmung   in   der   vom   Vorspiel   aufgeheizten   Kronriedhalle. Den   Fans   wird   empfohlen,   rechtzeitig   zwei   Stunden   vor   dem   Spiel in die Halle zu kommen, wenn sie Sitzplätze belegen möchten. In   den   weiteren   Spielen   des   Wochenendes   erwartet   in   der   Donau- Liga   der   SV   Uttenweiler   den   SC   Vöhringen   3;   in   Laupheim   kommt es   zum   Kellerduell   gegen   Schlusslicht   Burlafingen   2   und   zuletzt muss   der   SV   Bad   Buchau   am   Sonntagabend   beim   Tabellenführer SG Mettenberg antreten.
Aufgrund    der    Gesetzeslage    muss    nun    auf    allen    Fotos    der    “Urheber” genannt werden. EinsZeh.de enspricht dieser Auflage in vollem Umfang!
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Keine   Chance   hatten   die   Gäste vom   TSV   Laichingen   am   Sams- tagabend   in   der   Kronriedhalle. Direkt    nach    dem    bis    in    die Schlusssekunde        hart        um- kämpften   Lokalderby   zwischen Bad   Saulgau   und   Laupheim   in der    Württemberg-Liga    war    es für       die       Gastgeber       zwar schwierig,   sich   auf   ihre   eigene Aufgabe       zu       konzentrieren, doch    dies    gelang    ihnen    vom Anpfiff    an    ausgezeichnet.   Aus der     sicheren    Abwehr     heraus gelang    der    1c    ein    souveräner Start-Ziel     -     Sieg,     der     sogar noch   deutlicher   hätte   ausfallen können,    hätte    die    Mannschaft nicht   Anfang   der   2.   Spielhälfte eine      Anzahl      sicherer      Tor- chancen      ungenutzt      verstrei- chen    lassen.   Am    Ende    waren die    Spieler    aber    mit    dem    11- Tore-Vorsprung   mehr   als   glück- lich,   hatten   sie   damit   doch   auch eine   mehr   als   zufriedenstellen- de    Wiedergutmachung    für    die Niederlage   beim   SC   Vöhringen in der Vorwoche betrieben. Dabei   begann   es   für   die   Gast- geber    zuerst    gar    nicht    nach Plan.      Eigentlich      sollte      der Mittelblock          den          ersten Schwung    der    Gäste    abfedern, was    aber    zumindest    nicht    so gut    funktionierte,    wie    erhofft. Torhüter      Norbert      Jakubczyk musste   bis   zur   12   Spielminute
schon   6   mal   hinter   sich   greifen, weil    die    Gäste    die    Freiräume zwischen    den    Abwehrspielern nutzen   konnten.   Zum   Glück   lief es    im    Angriff    wie    geschmiert. Die   Gäste   stellten   ihre   Abwehr um,     aber     diese     Maßnahme konnte    nicht    verhindern,    dass die   Gastgeber   vor   allem   durch Tore       von      Admir       Cosovic, Alexander    Rauch    und   Alexan- der   Osswald   ihre   Führung   von 8:7 auf 15:7 ausbauen konnten. Der     TSV     zeigte     ein     gutes Rückzugverhalten,    ließ    keinen einzigen   Konter   zu   und   wurde in   der   Abwehr   immer   sicherer. Beim   16:9   für   die   Heimmann- schaft      wurden      die      Seiten gewechselt.   Danach   erarbeitete sich   der   TSV   eine   klare   Über- legenheit,   erhöhte   auf   19:9   und hätte    vor    allem    Mitte    der    2. Spielhälfte   leicht   5   bis   8   Tore mehr     erzielen     können.     Die Gäste   aus   Laichingen   scheiter- ten    immer    häufiger    mit    ihren Würfen     an     der    Abwehr     und auch      an      Torhüter      Norbert Jakubczyk,    der    wieder    einmal eine       Demonstration       seines Könnens    ablieferte.    Am    Ende führte   der   TSV   mit   29:18   auch in   dieser   Höhe   absolut   verdient. Schiedsrichter   Finn   Kunkel   von der    MTG    Wangen    hatte    die Partie   sehr   gut   geleitet.   Bis   auf einige         eher         unglückliche
Aktionen    war    das    Spiel    von beiden   Seiten   sehr   fair   geführt worden. Mit       dieser       bereits       dritten Niederlage     rutscht     Absteiger Laichingen    weit    ins    Mittelfeld der    Tabelle    zurück    und    muss am   kommenden   Sonntag   beim derzeitigen        Tabellenzweiten, SC        Vöhringen,        unbedingt gewinnen,   um   Gedanken   über einen   Wiederaufstieg   nicht   jetzt schon verwerfen zu müssen.
Die   Bad   Saulgauer   1c   hat   sich mit      diesem      Sieg      den      3. Tabellenplatz   gesichert   und   hat damit      bereits      vier      Punkte Vorsprung    zu    Laichingen.    Am kommenden   Samstag   geht’s   für den   TSV   zum   Tabellenschluss- licht   nach   Burlafingen,   wo   die Mannschaft       mit       derselben Einstellung,    wie    in    der    Partie gegen      Laichingen,      antreten muss.
Sie   nennen   sich   selbst   die   ‘Orangen’,   aber   ob   diese   Bezeichnung sich   nun   beispielsweise   davon   ableitet,   dass   die   Mannschaft   gerne Orangen   isst,   wie   beispielsweise   das   namensverwandte   Team   von ‘Oranje’   aus   den   Niederlanden,   oder   ob   die   Körperform   der   Spieler in   irgendeiner   Beziehung   zu   der,   der   Orangen…   -   wir   wissen   es   im Augenbli ck    einfach    noch    nicht    und    wollen    da    auch    gar    nicht spekulieren.     Möglicher weise    handelt    es    sich    dabei    auch    ganz einfach   um   eine   Vorliebe    für   Or angen-K uchen   in   der   Mannschaft. So   etwas   prägt   das   Image    eines   Teams   sehr   schnell,   wie   auch   die 1c-M annschaft    einmal     erfahren    durfte.    Bei    einem    Turnier    in Münsingen   entde ckte    Spielertrainer   Günther   Halder   schon   beim ersten   Schritt   im    Foyer    der    Halle   die   dort   aufgestellten   Kuchen   und orderte    sofo rt     mehrere     “Donauwellen”    zum    sofortigen    Verzehr. Nach     und     nach      gesellten     sich     die     anderen     in     der     Halle eintreffenden     1c-Spieler    zu    ihm    und    gönnten    sich    ebenfalls “Donauwellen”.   Mittlerweile   sollte   aber   das   Turnier   beginnen   und der    Turnierleiter    war    völlig    perplex,    als    er    die    Bad    Saulgauer Spieler    im    Foyer   aufforderte,   sich   zum   ersten   Spiel   endlich   fertig zu   machen   und   er   als   Antwort   nur   bekam:   “Erst   der   Kuchen,   dann das   Vergnügen!”   -   Seither   heißen   die   Bad   Saulgauer   in   Münsingen nur   noch   die   “Donauwellen”,   was   aber   dem   Image   der   1c-Spieler nur   zum   Teil   gerecht   wurde,   denn   in   den   nächsten   Spielpausen wurden auch die anderen Kuchen allesamt aufgegessen! Jedenfalls   trifft   die   1c   am   kommenden   Samstag   nicht   nur   auf   die ‘Orangen’,   sondern   damit   auch   auf   das   aktuelle   Schlusslicht   der Donau wellenliga!    Das    Problem    der    Gastgeber    kann    man    aus deren   Tabellendaten   lei cht   ersehen:   In   den   bisherigen   5   Spielen hat   die   Mannschaft   33   Tore   weniger   erz ielt,   als   beispielsweise   die Bad   Saulgauer    Mannschaft.   Dafür   hat   sie   in   der   Abwehr   45   Tore mehr   kassi ert,    was   dann   in   der   Summe   dazu   geführt   hat,   dass   sie noch  kein   einziges   Spiel gewonnen hat. Dabei   hat    der    TSV    überhaupt   keine   guten   Erinnerungen   an   das letzte    Spiel     in     Burlafingen,     das     nach     einer    klaren    Führung    am Ende      noch      mit      einem    Tor     verloren      wurde.    Auch,     weil     die Mannschaft   einige Ausfälle   hatte   verkraften   müssen.   Soweit   soll   es am    kommenden   Samstag   nicht   kommen.   Eine   gute   Voraussetzung dafür    dürfte   sein,   dass   die   1c   auch   in   ihrem   6.   Saisonspiel   mit einer kompletten Mannschaft antreten kann. In   den   weiteren   Spielen   des   Wochenendes   erwartet,   ebenfalls   am Samstag,    der    SV    Bad    Buchau    den    SV    Uttenweiler    2    zum sicherlicher   heiß   umkämpften   Lokalderby.   Am   Sonntagnachmittag muss    der    TSV    Laichingen    beim    Tabellenzweiten    in    Vöhringen antreten    und    benötigt    dringend    einen    Erf olg,    um     nicht    den A nschluss an die Tabellenspitze zu verlieren.
Torhüter Norbert Jakubczyk braucht keinen Fallschirm, um nach unten zu kommen! Bei seinem nächsten Freiflug will er aber eine warme Jacke anziehen, denn trotz Sonnenschein war es am Sonntag im Burlafinger Luftraum recht frisch, so dass er hinterher einige Zeit mehr benötigte, um sich aufzuwärmen.
“Wo   spielen   denn   die   Orangen?”   -   auf diese     Frage     wusste     in     Burlafingen noch    nicht    mal    im    Foyer    der    Halle jemand     bescheid,     denn     “spielende Orangen    gibt’s    hier    nicht!”    Die    1c- Spieler    waren    schon    fast    wieder    auf dem   Heimweg,   als   plötzlich   einer   der betroffenen    Spieler    hinterher    rief:    “Ja meint   ihr   denn   die   Trikotfarbe?”   -   Das Rätsel     war     gelöst,     die     ‘Orangen’ heißen   gar   nicht   so,   wurden   in   einem Burlafinger    Bericht    nur    versehentlich so   genannt.   So   konnte   das   Spiel   dann doch    noch    stattfinden    und    der    leicht favorisierte     Gast     aus     der     Badstadt startete,   inzwischen   schon   zum   dritten Mal   in   diesem   Jahr,   mit   einem   furiosen ‘zu    Null-Lauf’.    Nach    18    Spielminuten führten   die   Gäste   mit   7:0   Toren,   hätten mit     etwas     höherer     Konsequenz     im Abschluss   leicht   ihren   diesbezüglichen 10:0-Rekord   übertreffen   können.   Doch schon    in    der    Eröffnungsphase    zeigte sich   eine   gewisse   Abschlussschwäche bei   den   1c-Spielern,   die   sie   aber   durch eine    sehr    gute    Abwehrleistung    leicht wieder     kompensieren     konnten.     Die Gastgeber   jedenfalls   fanden   überhaupt nicht     ins     Spiel.     Sie     nahmen    TSV- Kreisläufer     Admir     Cosovic,     der     im letzten    Aufeinandertreffen    sehr    stark aufgetrumpft   hatte,   quasi   in   mehrfache Manndeckung     und     vernachlässigten dadurch    andere    Bereiche.    Der    TSV nutzte   diese   Freiräume,   nur   eben   nicht immer      konsequent      genug.      Rene Steinert,     Denis     Jakubzcyk,     Herbert Nuffer,   Alexander   Rauch   und   Andreas Voos   waren   die   ersten   Torschützen   für den   TSV,   jeweils   auf   unterschiedlichen Positionen. Nach   dem   0:5   nahmen   die   Gastgeber ihre      erste      Auszeit.      TSV-Torhüter
Norbert     Jakubczyk     hatte     bis     dahin schon       einige       starke       Reaktionen gezeigt,     aber     auch     die     1c-Abwehr wurde    mit    zunehmender    Spieldauer immer   stabiler.   In   der   19.   Spielminute fiel     dann     der     für     die     Gastgeber erlösende     erste     Treffer.     Das     gab Auftrieb    für    die    SG    Burlafingen,    der aber   weiterhin   an   der   1c-Abwehr   und am   glänzend   aufgelegten   TSV-Keeper scheiterte.   Aber   das   Angriffsspiel   des TSV   kam   nun   den   Gastgebern   immer mehr   entgegen.   Zum   einen   wurden   viel zu      früh      und      unvorbereitet      Würfe genommen,   die   der   immer   besser   ins Spiel   kommende   Oliver   Hutter   im   Tor der    Gastgeber    parieren    konnte.    Zum anderen    verkünstelten    sich    die    TSV- Stürmer   bei   einigen Angriffen   geradezu und   verloren   den   Ball   schon   vor   dem Wurf.   Die   Folge   waren   mehrere   Konter für   die   Gastgeber,   die   bis   zur   Pause auf   6:10   verkürzen   konnten,   ohne   den TSV wirklich in Bedrängnis zu bringen. Das   geschah   erst   nach   dem   Wechsel. Jetzt   waren   die   Gastgeber   gut   im   Spiel und   sie   trafen   plötzlich,   während   der TSV   weiterhin   Nieten   warf.   Nach   dem 8:10     bekam     der     TSV     wieder     die Oberhand      und      konnte      auf      12:8 davonziehen.   Burlafingen   kämpfte   nun weiter   und   verkürzte   in   der   43.   Spiel- minute    wieder    auf    12:14    Tore.    Doch dieser   kämpferische   Zwischenspurt   der Gastgeber    hatte    natürlich    auch    Kraft gekostet.   Nach   einer   Umstellung   in   der 1c-Abwehr   kamen   die   SG   Burlafingen im   Angriff   kaum   mehr   zum   Zuge.   Der TSV   gewann   fast   alle   Zweikämpfe   und die   Distanzwürfe   waren   allesamt   eine Beute   von   Torhüter   Jakubczyk.   In   den letzten   17.   Spielminuten   gelangen   der SG   Burlafingen   nur   noch   drei   Treffer;
der   TSV   schaffte   trotz   aller   Mängel   im Abschluss    das    Doppelte    und    lag    am Ende    mit    20:15    ‘relativ’    souverän    in Führung. Schiedsrichter   Langer   aus   Lehr   hatte die   insgesamt   sehr   faire   Partie   sehr   gut geleitet;   nur   die   ‘Behandlung’   von   TSV- Kreisläufer    Admir    Cosovic    durch    die gegnerische Abwehr   war   teilweise   sehr grenzwertig.     Mit     diesem     Sieg     im vorletzten   Spiel   der   Hinrunde   sicherte sich   die   Bad   Saulgauer   1c   den   3.   Platz in   der   Halbzeittabelle   der   Donau-Liga. Doch   das   muss   noch   nicht   das   Ende der Fahnenstange sein! Mit   einem   29:22   Erfolg   über   den   TSV Laichingen    hat    der    SC    Vöhringen    3 nun   die   Tabellenführung   übernommen, hat   allerdings   ein   Spiel   mehr,   als   die noch   punktverlustfreie   SG   Mettenberg. Beide   Teams   treffen   am   kommenden Wochenende in Biberach aufeinander.
Danach         ergibt         sich         folgende Konstellation:   Sollte   der   SC   Vöhringen     dieses    Elefantentreffen    für    sich    ent- scheiden,   ist   die   Mannschaft   Herbst-, bzw.    Halbzeitmeister    der    Donauliga. Bei   einem   Unentschieden   oder   einem Sieg    der    SG    Mettenberg,    wird    diese Entscheidung    auf    den    17.    Dezember vertagt.   Dann   treffen   im   letzten   Spiel der    Hinrunde    Gastgeber    Mettenberg und   der   TSV   3   aufeinander.   Bei   einem Sieg   von   Mettenberg   oder   bei   einem Unentschieden   würde   dann   Gastgeber Mettenberg   die   Führung   übernehmen. Bei   einem   Sieg   der   1c,   immer   noch   die oben    genannte    Konstellation    voraus- gesetzt, wäre der TSV Herbstmeister! Die    Abwehr    der    1c    wäre    sicherlich schon     in     der     Lage,     eine     solche Spitzenpartie     mitzugehen.    Aber     der Angriff…
Foto oben: Die Lufthoheit lag eindeutig bei den Gästen aus Bad Saulgau!
Foto oben: Kai Widmer kommt auf der linken Außenbahn frei zum Wurf…
Foto oben: …und kann erfolgreich abschließen!
Foto oben: TSV-Kreisläufer Admir Cosovic kann sich hier trotz schwerster Bedrängnis durchsetzen und erzielt einen Treffer für sein Team.